
Brustvergösserung
Eine harmonische Form

Brustvergösserung
Eine harmonische Form
Brustvergrößerung –individuell geplante ästhetische Brustchirurgie
Planung, Sicherheit und medizinische Besonderheiten
Eine Brustvergrößerung wird vornehmlich aus 3 Gründen gewünscht.
- Bei Entwicklungsstörungen der weiblichen Brust (tubuläre Brust, starke Ungleichheit)
- Bei Gewebeschwund der Brust (Atrophie), der meistens nach einer Schwangerschaft bei jüngeren Frauen vorkommt, die ohnehin kleine Brüste hatten.
- Bei einer zwar entwickelten aber zu kleinen Brust
Nach einer maßvollen Vergrößerung bekommt die Brust eine harmonisch ausgeglichene Form.
Individuelle Planung vor einer Brustvergrößerung
Eine Brustvergrößerung erfordert eine sorgfältige medizinische Planung, die sich nicht allein an einer gewünschten Körbchengröße orientiert. Entscheidend sind die anatomischen Voraussetzungen der Patientin, darunter Hautbeschaffenheit, Brustform, vorhandenes Brustgewebe sowie der gesamte Körperbau. Diese Faktoren bestimmen, welche Implantatgröße und -form medizinisch sinnvoll und ästhetisch ausgewogen sind.
Im persönlichen Beratungsgespräch werden nicht nur ästhetische Vorstellungen besprochen, sondern auch realistische Grenzen aufgezeigt. Ziel ist ein Ergebnis, das sich harmonisch in die Körperproportionen einfügt und langfristig stabil bleibt. Überdimensionierte Implantate können das Gewebe überlasten und das Risiko späterer Korrektureingriffe erhöhen.
Auch individuelle Lebensumstände wie geplante Schwangerschaften, stärkere Gewichtsschwankungen oder sportliche Aktivitäten fließen in die Planung ein. Eine strukturierte Entscheidungsfindung schafft Klarheit und Sicherheit. Die Brustvergrößerung ist kein standardisierter Eingriff, sondern eine individuell abgestimmte medizinische Maßnahme, bei der Nachhaltigkeit und Patientensicherheit im Vordergrund stehen.
Behandlungsablauf
Einer Brustvergrösserungs Operation
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
• NARKOSE: Vollnarkose
• NACHSORGE:Tragen eines speziellen Kompressions-BHs für ca. 6 Wochen. Die Nähte sind selbstauflösend und müssen nicht entfernt werden. Es finden regelmäßige Kontrolluntersuchungen statt.
• HEILUNG: Einfache, sitzende Tätigkeiten sind bereits nach drei Tagen wieder möglich. Körperliche Arbeit sollte frühestens nach zwei Wochen wieder durchgeführt werden.
Sechs Wochen nach der Brustvergrößerung können Sie wieder uneingeschränkt Sport ausüben.
Welche Implantate?
Da Wasser nicht elastisch ist, fühlen sich kochsalzhaltige Implantate etwas unnatürlich an. In einigen Fällen kann es zu einem Ermüdungsbruch und gelegentlichem „Gluckern“ kommen. Aus diesem Grund hat sich Silikongel als das beste Mittel erwiesen. Es fühlt sich natürlich an und bereitet die wenigsten Probleme.
In letzter Zeit wurden Material und Technik der Silikongel-Implantate erheblich verbessert. Sie haben eine dickere Hülle, die einen sehr hohen Schutz vor Beschädigungen bietet und das Durchsickern von Silikongel verhindert.
Das Gel im Inneren ist nicht mehr so flüssig (Kohäsiv-Gel). Die Oberfläche ist durch ein besonderes Verfahren so aufgeraut, dass sie sich besser mit dem Körpergewebe verbinden kann.
Wir verwenden nur Markenimplantate mit lebenslanger Garantie der Firma Mentor, ein Tochterunternehmen des weltweit tätigen US-Konzerns Johnson & Johnson, aktuell der größte Hersteller von Silikon-Implantaten.
Risiken, Grenzen und langfristige Aspekte
Wie jeder operative Eingriff ist auch eine Brustvergrößerung mit potenziellen Risiken verbunden. Dazu zählen unter anderem Infektionen, Nachblutungen, Wundheilungsstörungen oder vorübergehende Sensibilitätsveränderungen im Brustbereich. Moderne Operationstechniken reduzieren diese Risiken deutlich, können sie jedoch nicht vollständig ausschließen.
Implantatspezifisch können langfristig Veränderungen wie eine Kapselfibrose, Formveränderungen oder die Notwendigkeit eines Implantatwechsels auftreten. Brustimplantate sind langlebig, gelten jedoch nicht als lebenslang unveränderlich. Regelmäßige ärztliche Kontrolluntersuchungen sind daher empfehlenswert und Teil der Eigenverantwortung der Patientin.
Auch natürliche Prozesse wie Alterung, Schwangerschaft oder deutliche Gewichtsveränderungen beeinflussen das Operationsergebnis über die Jahre. Eine Brustvergrößerung kann diese Entwicklungen nicht verhindern, sondern sollte stets im Gesamtkontext betrachtet werden. Eine sachliche und transparente Aufklärung ist Grundlage für eine informierte Entscheidung und realistische Erwartungen.
Unsere Standorte: Saarbrücken und Kaiserslautern
Standort Saarbrücken in der Saarmoselklinik
Standort Kaiserslautern im Medic Park
FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Brustvergrößerung
Operation Brustvergösserung
Untersuchung: Wenn Sie älter als 35 Jahre alt sind, ist es sinnvoll, vor der Operation eine Mammographie durchführen zu lassen, um eventuelle Gewebeveränderungen vor dem Eingriff feststellen zu können. Eine Mammographie ist nicht erforderlich, wenn Sie unter 35 Jahre alt sind oder wenn eine solche Untersuchung in den letzten 6 Monaten stattgefunden hat.
Medikamente: Für die Dauer von 14 Tagen vor und 14 Tagen nach der Operation müssen Sie auf acetylsalicylsäurehaltige Schmerzmittel wie Aspirin verzichten, da diese die Blutgerinnung verzögern!
Labor: 10 Tage vor der Operation sollte eine Blutuntersuchung erfolgen. Diese kann entweder bei uns oder bei einem Arzt Ihres Vertrauens in Ihrem Wohnort erfolgen.
Hautcreme und Körperlotion: 1 Tag vor der Operation und am OP-Tag keine Creme oder Körperlotion auftragen. Alle Cremereste gründlich mit reiner Seife beseitigen.
Nikotin: Das Rauchen muss vor dem Eingriff stark reduziert werden.
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose. Für die Einbringung der Implantate wird ein Zugang von 3-4 cm Länge erforderlich. Dieser Zugang wird entweder bogenförmig am Warzenvorhofrand geschaffen oder in die Unterbrustfalte gelegt. Das Implantat wird in die zuvor vorbereitete Tasche eingebracht und die Wunde wird vernäht. Die Narbe wird nach einiger Zeit verblassen.
Neben den postoperativen Komplikationen, die bei allen chirurgischen Eingriffen vorkommen können, besteht hier die Möglichkeit der Entstehung einer sogenannten Kapselfibrose, bei der sich die Kapsel um das Implantat verhärtet und die Brust sich fester als normal anfühlt (weltweit ungefähr 4-5% der Fälle).
Die Verhärtungen können unterschiedlich stark ausfallen und schlimmstenfalls zu Schmerzen, sowie zur Verlagerung des Implantats führen.
In seltenen Fällen ist ein erneuter Eingriff erforderlich, bei dem die verdickte und verhärtete Kapsel entfernt und das Implantat wieder eingesetzt wird.
Die Häufigkeitsrate dieser Komplikation kann gesenkt werden, indem man Implantate mit angerauter Oberfläche benutzt und sie nach Möglichkeit hinter den Brustmuskel einsetzt.
Gelegentlich kann es zu einer, meist vorübergehenden, Beeinträchtigung des Gefühls an der Brustwarze kommen.
Die Brustvergrößerung wird in unserer Klinik mehrmals wöchentlich durchgeführt.
Ästhetische Operationen gehören in unserer Klinik zur täglichen Routine.
Die Brustvergrößerung ist mit mittelstarken Schmerzen verbunden. In den ersten Stunden wird Ihnen daher durch die bereits liegende Infusionskanüle ein Schmerzmittel verabreicht. Wenige Tage später können schon leichtere Schmerzmittel, wie z.B. Paracetamol oder Ibuprofen helfen.
Nach dem Eingriff wird ein leichter Druckverband angelegt. Anschließend ist – um die Brust zu stützen – das Tragen eines Sport-BHs notwendig. Auch wenn Sie sich bereits nach 2-3 Tagen wieder wohl fühlen werden, sollten Sie erst nach 10-14 Tagen die Arbeit wieder aufnehmen. Bei leichter Tätigkeit (z.B. Büro) ist eine Woche ausreichend.
Ausgehen: Bereits ab dem 3. Tag können Sie das Haus verlassen, Einkäufe tätigen usw. Sie sollten sich jedoch nicht anstrengen oder schwere Einkaufstaschen tragen.
Schon nach 3-4 Wochen wird Ihre Brust eine hübsche Form haben, das Endergebnis ist jedoch erst nach einigen Monaten zu beurteilen.
Blauverfärbungen: können in mehr oder minder starkem Ausmaß auftreten, klingen aber innerhalb von 7-10 Tagen ab.
Moderne Brustimplantate sind sehr langlebig, gelten jedoch nicht grundsätzlich als lebenslang. Regelmäßige ärztliche Kontrollen helfen, mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu reagieren.
Ja, Brustasymmetrien können häufig ausgeglichen werden. Die Planung erfolgt individuell und kann unterschiedliche Implantatgrößen oder Platzierungen berücksichtigen, um ein möglichst symmetrisches Ergebnis zu erzielen.
Vorübergehende Sensibilitätsveränderungen sind nach der Operation möglich. In den meisten Fällen normalisiert sich das Tastempfinden innerhalb mehrerer Monate, abhängig von individueller Anatomie und Heilungsverlauf.



